Mein Autoren-Ich
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Der Wunsch, einmal selbst ein Buch zu schreiben setzte sich wie eine Vision in meinem Kopf fest,
als ich vor vielen Jahren für meine Freundinnen ein schmales Buch vom italienischen ins deutsche übersetzte.
Lesen im Freien

Es war in Sizilien, genau genommen beim Tempel in Segester, als mir im Museumsshop das kleine Buch auffiel. Der Autor und Journalist Giacomo Pilati hatte die Lebensgeschichten von 15 mutigen Sizilianerinnen gesammelt und mit coppola editore veröffentlicht. Das Buch war schon einige Jahre im Handel und schlug damals in Sizilien wie eine Bombe ein, als es veröffentlicht wurde. Denn die vorherrschende patriarchalische Meinung über Jahrzehnte, war die der unsichtbaren Frau, treu ihren Familien ergeben nach dem Prinzip, dass vor dem Haus der Mann kommandiert und nur im privatesten ihrer privaten Welt ihre Frauen. 

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Warum ist gerade Italien die Bühne meiner Romane? Es war für mich selbstverständlich!

Weil - als ich mit meinen Sprachstudien begann, ich mich auch sehr intensiv mit dem Land, seinen Menschen, ihrer Lebensweise sowie ihrer Küche mit Kochkursen im Land beschäftigte. Mich früher beruflich und dann privat viel mit Italien verbindet. Es sich für mich wie zu Hause zu sein anfühlt.

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Ein angenehmes Ambiente und ein gemütliches Essen ist für die Italiener überaus wichtig.

Kein Wunder, denn in diesem Land wird fast alles bei Tisch entschieden, egal ob es ein privates oder ein geschäftliches Essen ist. Der Erfolg hängt größtenteils auch davon ab, was man gegessen und getrunken hat und in welcher Atmosphäre. Letztlich steckt dahinter auch ein wenig Psychologie, denn man fühlt sich viel familiärer vor einem Teller guter pasta und hat die Illusion, seinem Gegenüber mehr vertrauen zu können.

Also, dreht sich auch in meinen Romanen sehr viel um das gemeinsame Essen!

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Bild - "Die Fantasiehexe" - Petra Streinik - Künstlerin aus Salzburg

Mein Erzähler-Mix: 
Inspiration, Realität, Fiktion,
Recherche und Fantasie.

Ich kann nicht sagen, was genau mich zu
meinen Geschichten inspiriert.

 

ist es der Ort, eine interessante Begegnung,
die erlebte Situation oder ein fesselndes Gespräch, vielleicht ein Zusammentreffen
mit außergewöhnlichen Menschen ...

 

Tatsächlich beobachte ich gerne mein Umfeld! Sitze auf der piazza bei einem caffè semplice,
esse in einer der kleinen Osteria's ein 
pranzo di lavoro, wo sich Arbeiter und
Bankangestellte den Tisch teilen oder höre den mercantini auf den Wochenmärkten zu, eine ganz spezielle italienische Besonderheit.

Arbeitstitel - Die Maskenmacherin 

Gehe niemals davon aus, dass
das Offensichtliche die Wahrheit ist.

 Die Träger von Masken sind in jener geheimnisvollen Ich-Losigkeit,
Schauspieler sowie Beobachter  und
Publikum zugleich.

Denn nicht gesehen zu werden und
gleichzeitig selber sehen zu können,
ist eine universelle menschliche Sehnsucht
wie das hineinschlüpfen in eine

andere Rolle.

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Bild - "Die Maske" - Petra Streinik - Künstlerin aus Salzburg