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Die venezianische Porzellanmaske Elma's Blog-Roman - 24. Folge


Kapitel 2 - 5 - 2


Vittoria und Daniele sitzen in einer kleinen Pizzeria und haben sich eine Margherita bestellt, die sie sich wieder teilen wollen ...



Der Kellner bringt einen kleinen Krug Rotwein und schenkt ihre Gläser halbvoll und als sie davon getrunken haben, fragt er: "Was war das für ein Bild, an dem du arbeiten musstest?" "Sagt dir der Name Jacopo Sansovino etwas?" "Du meinst den berühmten Protomaestro der Markusrepublick", schmunzelt er. "Ja, dieses Reliefbild aus Papiermachè stammt aus dem 16. Jahrhundert und es könnte vom damals obersten Architekten von Venedig, Sansovino, sein.



altes Schild einer Pizzeria


„Und es gibt keinen Zweifel?“ „Antike Reliefbilder und Statuen aus cartapesta zu restaurieren ist eine meiner hauptsächlichen Arbeiten“, erklärt sie, „natürlich konnte ich keine Mikroskopischen oder chemischen Analysen machen, aber das was ich an den beschädigen Stellen untersuchte, spricht aus meiner beruflichen Erfahrung für seine Werkstatt.“ Vittoria sucht nach dem Foto auf ihrem Telefon, um es Daniele zu zeigen: „Ein ganz wichtiger Anhaltspunkt ist auch jene besondere Haltung, mit der die Mutter ihren Sohn aufrechtstehend stützt und der intime, liebevolle Ausdruck ihrer Blicke zueinander. Besonders der Blick des Kindes, der den seiner Mutter sucht und trifft, spricht für den genialen Meister Sansovino.“ Und ergänzt abschließend: „Es gibt nur noch ein knappes Duzend von erhaltenen und dokumentierten Exemplaren weltweit in den Museen, zu denen sich jetzt das von mir restaurierte hinzufügt.“ „Du meinst, dass es bis jetzt in der Öffentlichkeit unbekannt war?“ „Ja, wenn es, wie der Unbekannte behauptete, in Privatbesitz war, ist das leicht möglich.“ „Das wäre demnach eine riesige Sensation“, folgert er. „Ja, und ein Vermögen wert“, kontert sie.



Elma's persönliche Poesieblumen

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Roman in Fortsetzungen





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Mein Autoren-Ich 

Der Wunsch, einmal selbst ein Buch zu schreiben setzte sich wie eine Vision in meinem Kopf fest, als ich vor Jahren für meine Freundinnen ein schmales Buch vom italienischen ins deutsche übersetzte.

Keine Beiträge und
Romanfolgen verpassen.

Danke für die Nachricht!

Mein Erzähler-Mix:
Inspiration, Realität, Fiktion, Recherche und Fantasie.

Ich kann nicht sagen, was genau mich zu
meinen Geschichten inspiriert.

Ist es der Ort, eine interessante Begegnung,
die erlebte Situation oder ein fesselndes Gespräch, vielleicht ein Zusammentreffen
mit außergewöhnlichen Menschen ...

 

Tatsächlich beobachte ich gerne mein Umfeld! Sitze auf der piazza bei einem caffè semplice, esse in einer der kleinen Osteria's ein 
pranzo di lavoro, wo sich Arbeiter und

Bankangestellte den Tisch teilen oder höre den mercantini auf den Wochenmärkten zu, eine ganz spezielle italienische Besonderheit.

Die venezianische Porzellanmaske

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Fortsetzungsroman
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