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Die venezianische Porzellanmaske Elma's Blog-Roman - 7. Folge


Kapitel1 - 3 - 1


Vittoria besucht ihren Vater in der Reha auf der Lido-Insel.


Das Meer ist spiegelblank und die Überfahrt zur Insel Lido ruhig. Vittoria besucht ihren Vater im Hospitale San Camillo und hat in der Tasche eine lange Liste mit Fragen, Informationen über ihre Arbeit in der bottega samt Grüßen und Wünschen ihrer Familie sowie seinen Freunden aus dem Viertel.

Als das Schiff an der Insel San Giorgio Maggiore vorbeifährt, vermischt das weiche Licht der Nachmittagssonne den sakralen Gebäudekomplex mit der Feuchtigkeit der Lagune, als wäre es ein Aquarellbild. Hier feierten die Dogen von Venedig in der Christnacht mit einem Triumphzug bis zum Sonnenaufgang ihr wichtigstes nächtliches Fest.



Das weiche Licht vermischt sich mit der Feuchtigkeit der Lagune, als wäre San Giorgio Maggiore ein Aquarellbild.


Dann kommen sie an der kleinen Insel La Grazia vorbei, bevor das Schiff nach San Clemente und San Spirito an der Insel Poveglia vorbeifährt. All diese kleinen Landflecken, auch Inseln des Schmerzes genannt, wurden einmal in der Vergangenheit als Lazarette oder psychiatrische Anstalten genützt und zur Zeit des berühmten Malers Giorgione del Castelfranco auch als Pest-Quarantäne.


Von der Insel Poveglia heißt es, dass sie der am meisten heimgesuchte Ort der Welt sei und sich mehr menschliche Asche, als Erdreich auf der Insel befände. Angeblich halten sich auch die lokalen Fischer von der unbewohnten Insel fern aus Angst, Knochen ihrer Vorfahren im Wasser zu finden. Vittoria schmunzelt, denn die Legenden um diese verlassene Insel wuchern genauso wie die Natur, die sich ihren Platz zurück erobert hat.


Elma's Poesie-Blumen-Schuh

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Elma's Schreibherz

Roman in Fortsetzungen





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Mein Autoren-Ich 

Der Wunsch, einmal selbst ein Buch zu schreiben setzte sich wie eine Vision in meinem Kopf fest, als ich vor Jahren für meine Freundinnen ein schmales Buch vom italienischen ins deutsche übersetzte.

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Romanfolgen verpassen.

Danke für die Nachricht!

Mein Erzähler-Mix:
Inspiration, Realität, Fiktion, Recherche und Fantasie.

Ich kann nicht sagen, was genau mich zu
meinen Geschichten inspiriert.

Ist es der Ort, eine interessante Begegnung,
die erlebte Situation oder ein fesselndes Gespräch, vielleicht ein Zusammentreffen
mit außergewöhnlichen Menschen ...

 

Tatsächlich beobachte ich gerne mein Umfeld! Sitze auf der piazza bei einem caffè semplice, esse in einer der kleinen Osteria's ein 
pranzo di lavoro, wo sich Arbeiter und

Bankangestellte den Tisch teilen oder höre den mercantini auf den Wochenmärkten zu, eine ganz spezielle italienische Besonderheit.

Die venezianische Porzellanmaske

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Fortsetzungsroman
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