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Die venezianische Porzellanmaske Elma's Blog-Roman - 14. Folge


Kapitel 2 - 1 - 2


Wer ist dieser Mann mit Maske, den Vittoria im verwunschenen Garten trifft?


Auch diesmal wird Vittoria liebenswürdig von Signora Tufano empfangen und von ihr persönlich bis zur Tür in den Garten begleitet. Anschließend sieht sie der jungen Künstlerin nach, bis diese vom grünen Tunnel verschluckt wird.



junger Mann mit Maske und Blumen


Als Vittoria beim ausgetrockneten Brunnen mit den vier Gottheiten ankommt, wählt sie zuerst den schönen Apollo. Prüft das darauf fallende Sonnenlicht, stellt ihre Staffelei auf und beginnt zu zeichnen. Bei ihr ist es nicht nur ein Abzeichnen eines steinernen Gesichtes. Auf dem weißen Papier entstehen die lebendigen Züge eines jungen Mannes mit einem gewissen Schmunzeln, fast ein wenig spöttisch. Sie tritt einen Schritt zurück, um es mit etwas Abstand zu betrachten und schüttelt den Kopf, denn es hat sich Veronesis Lächeln hinein gemogelt.


Für das nächste Bild nimmt sie sich Merkur vor und achtet darauf, bei dessen Zügen den Ausdruck eines erfahrenen, weit gereisten Mannes herauszuarbeiten, der viel erlebt und gesehen hat.


Beim Göttervater Jupiter widmet sie sich ausführlich der wallenden Haarmähne, die ein markant geschnittenes Gesicht einrahmen. Mit dieser Haarpracht hätte er wohl auch ohne seine Verwandlungskünste die holde Weiblichkeit verführt.


Der Gott des Weines, Bachus, bekommt anschließend von ihr einen etwas beschwipsten Gesichtsausdruck verpasst. Schmunzelnd setzt sie noch ein paar Lachfältchen hinzu und betrachtet dann zufrieden ihre Werke.



schreiben mit Herz

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Mit dem Herzen schreiben





Comments


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Mein Autoren-Ich 

Der Wunsch, einmal selbst ein Buch zu schreiben setzte sich wie eine Vision in meinem Kopf fest, als ich vor Jahren für meine Freundinnen ein schmales Buch vom italienischen ins deutsche übersetzte.

Keine Beiträge und
Romanfolgen verpassen.

Danke für die Nachricht!

Mein Erzähler-Mix:
Inspiration, Realität, Fiktion, Recherche und Fantasie.

Ich kann nicht sagen, was genau mich zu
meinen Geschichten inspiriert.

Ist es der Ort, eine interessante Begegnung,
die erlebte Situation oder ein fesselndes Gespräch, vielleicht ein Zusammentreffen
mit außergewöhnlichen Menschen ...

 

Tatsächlich beobachte ich gerne mein Umfeld! Sitze auf der piazza bei einem caffè semplice, esse in einer der kleinen Osteria's ein 
pranzo di lavoro, wo sich Arbeiter und

Bankangestellte den Tisch teilen oder höre den mercantini auf den Wochenmärkten zu, eine ganz spezielle italienische Besonderheit.

Die venezianische Porzellanmaske

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Fortsetzungsroman
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